Struktur der Ausbildung

Shiatsu ist Entspannung
Die Ausbildung umfasst insgesamt ca. 750 Unterrichtsstunden.
Pro Sememster finden anfangs 4 Shiatsu Wochenenden statt, dazuwischen besteht Zeit, die erlernten Inhalte zu üben.

Im 5. und 6. Semester findet ein zusätzliches Wochenende statt, das der Pathologie bzw. der Arbeit am eigenen Schatten gewidmet ist.

Insgesamt ergibt das 26 Wochenenden zu jeweils 28 Unterrichtsstunden + 15 Stunden Hygiene + 16 Stunden Erste Hilfe.
Dazwischen werden regelmäßig freiwillige Übungstage und -abende angeboten.

Die Unterrichtszeiten sind: Freitag/Samstag von 9 – 13 Uhr / 15 – 20.00 Uhr / sowie am Sonntag von 9 – 13 Uhr / 14.30 – 17 Uhr.

Diese Wochenenden werden sehr intensiv und arbeitsreich genutzt. Bitte daher nichts Zusätzliches vornehmen!

 Übersicht

2012 Uebersicht Ausbildung K

Als PDF öffnen


 Im ersten Ausbildungsjahr

wird die Basis geschaffen: hier erhalten wir unser grundsätzliches Handwerkzeug für die Shiatsu-Behandlung (-praxis).

Im zweiten Jahr

vertiefen wir die gewonnenen Techniken einerseits durch zusätzliche Positionen und dem Masunaga-Meridiansystem, andererseits über die Integration weiterer Diagnosemöglichkeiten.

Im dritten Jahr

werden wir das bislang Erlernte durch die strukturelle Ebene erweitern (Knochen und Gelenke), einen Einblick in die Welt der Faszien und des Zentralkanals geben und tasten uns an ein professionelles (selbständiges) Arbeiten heran.

 

Shiatsu heißt "Daumendruck"

Die Highlights

Erstes Semester:

  • Erlernen einer vollständigen Ganzkörperbehandlung
  • Das traditionelle (klassische) Meridiansystem
  • Anatomie des Menschen
  • Grundzüge der fernöstlichen Medizin (YIN/YANG, Leere/Fülle, der KI-Begriff)
  • Energetische Einschätzung und Wahrnehmung von Gesicht und Körper
  • Die Fünf Wandlungsphasen in Theorie und Praxis
  • Übungen aus dem DO IN, MAKKO HO, Yoga, Feldenkrais

Zweites Semester:

  • Integration der traditionellen Meridiane und spezieller Akupressurpunkte
    (BO/YU, Meisterpunkte)
  • Arbeit am HARA ( = energetisches Zentrum des Körpers)
  • Übungen für die Wahrnehmung und Persönlichkeitsentwicklung
  • Spezielle Anatomie und Physiologie 1
  • Theorie der Akupunkturpunkte und der Berührung
  • „Barfuss-Shiatsu“ und Thai-Yoga-Übungen
  • Evaluation und individuelle Beurteilung

Drittes Semester:

  • Spezielle Behandlung in der Seitenposition
  • Die erweiterte Sitzposition
  • Das Arbeiten mit Ellbogen, Knien und Unterarmen
  • "Erste Hilfe und verbotene Punkte"
  • Spezielle Anatomie und Physiologie 2
  • Energetische Einschätzung an Bauch und Rücken nach Masunaga
  • Persönlichkeitsentwicklung und Reflektion

Viertes Semester:

  • Das Masunaga-Meridiansystem
  • Meridiandehnungen, sedieren und tonisieren
  • Energetische Einschätzung der Meridiane („Spüren von Ki“)
  • Physiologie und Einführung in die Pathologie
  • Weiterführende (ganzheitliche) Einschätzung des Körpers
  • Die "Klient-Therapeut"-Beziehung - Projektionen und der "Schatten"
  • Evaluation und individuelle Beurteilung - Entscheidung über Aufstieg ins dritte Jahr

Fünftes Semester:

  • Strukturelle Arbeit am Bewegungsapparat
  • Einführung in die ganzheitliche Nahrungsenergetik
  • Die Faszien und der Zentralkanal
  • Das ganzheitliche Gesundheitsverständnis
  • Spezielle Gelenksrotationen und - öffnungen
  • Schulung von Selbstreflexion und Wahrnehmung
  • Konkrete Krankheitsbilder aus ganzheitlicher und
    schulmedizinischer Sicht (Pathologie)
  • Pathologie und  Abschlussprüfung in medizinischem Grundwissen

Sechstes Semester:

  • Fallanalysen und Präsentationen der TeilnehmerInnen von individueller Themen
  • Integration und Vertiefung des bislang Erlernten
  • Begleitende Gesprächsführung
  • Schattenarbeit - Entdecken unserer verborgenen Seiten
  • Grenzen, Grenzkonflikte und Kontraindikationen
  • Rechtliche / berufliche Grundlagen und Ethik im Shiatsu
  • Aufbau einer professionellen Shiatsupraxis/Shiatsubehandlung

Alle Ausbildungswochenenden werden einerseits begleitet von morgendlichen Übungseinheiten (zur Stärkung des Immunsystems und zur Verbesserung der eigenen Mobilität), andererseits von vertiefenden Praxisstunden am Ende eines Tages. Geführte und stille Meditationen sind weitere Puzzleteile zu einer professionellen Einstellung den Klienten gegenüben.

weiter zu den Terminen