Shin Tai  

shintaiinternational.com  

Die Kurse sind von der Thematik her so aufgebaut, dass sie auch einzeln besucht werden können!

Shin Tai ist eine Weiterentwicklung von Shiatsu
und kehrt zu dessen heute oft verloren gegangenen Wurzeln zurück. Einfachheit, volle Präsenz im Augenblick und hohe Effizienz bei geringem Aufwand stehen dabei im Vordergrund, sowohl für die KlientIn als auch für die PraktikerIn.

Shin Tai arbeitet auf verschiedenen Ebenen des menschlichen Informationssystems wie z.B. am Bewegungsapparat (Knochen, Muskeln und Gelenke), an den inneren Organen, an der Faszie mit allen ihren Schichten, am craniosacralen System, am Zentralkanal und an den Chakren. Im Mittelpunkt stehen dabei die Wirbelsäule und das Hara.

Ziel ist es, durch das Lösen von Stagnationen und Blockaden auf der jeweiligen Ebene das ursprüngliche Potenzial des Menschen wieder freizusetzen. Dies aktiviert unmittelbar die Selbstheilungskraft und verbessert die Gesundheit. Selbstvertrauen, Mut und Willenskraft der KlientIn werden gestärkt, um wieder eigenverantwortlich und kreativ mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen. Daraus entstehen mehr Freiheit und Gelassenheit, mehr Leichtigkeit und Lebensfreude.


Shin Tai I - Lenkergefäß/Wirbelsäule

„In the primitive cell motion equals meridian.“ Shizuto Masunaga

In diesem Kurs werden wir uns mit den Grundkonzepten von Shin Tai vertraut machen. Wir werden lernen, kreativ mit der dem Körper eigenen Intelligenz zu arbeiten und Selbstheilungskraft unmittelbar im Körper zu erkennen und anzuregen.

Wir werden die Wirbelsäule in verschiedenen Aspekten und die für das Lenkergefäß wichtigsten Gelenke behandeln und auf die Arbeit mit subtileren Formen von Energie vorbereiten.

  •   LG und KG als Ausdruck des primären Energiesystems
  •   Die Entstehung von LG und KG bei der Konzeption
  •   Die Zusammenhänge von Raum, Zeit und Bewegung im Körper
  •   Die 3 Stufen der Resonanz
  •   Das Prinzip von „ease“
  •   Die Bedeutung von Propriozeption für Ausrichtung und Wahrnehmung
  •   Techniken für Mobilität und Motilität der Wirbelsäule
  •   Propriozeptive Übungen

Shin Tai II - Konzeptionsgefäß/Hara

„Many people want to excarnate, before they have fully incarnated.“ Dirk Oellibrandt

Im zweiten Teil werden wir weitere Prinzipien von Shin Tai kennenlernen.   Außerdem werden wir sehen, wie sich Yin und Yang in Körper und Persönlichkeitsstruktur manifestieren und erkannt werden können. Einen wichtigen Bestandteil werden die für das Hara bedeutenden Strukturen von Brustkorb und Beckengürtel ausmachen.

Wir werden Hara in seiner Einfachheit und Komplexität, in seiner vollen Tiefe erfahren und behandeln.


  •   Das KG als Ausdruck des Hara
  •   Das Hara als Spiegel des Lebens
  •   Jenseits des Meridiansystems - davor und darüber hinaus
  •   Makrobiotische Diagnose von Yin- und Yang-Konstitution
  •   Tiefenpsychologie von Yin und Yang
  •   Traditionelle und moderne Techniken der Harabehandlung
  •   Grundprinzipien des taoistischen Yoga und Hara-Übungen
  •   Hara-Selbstbehandlung

Shin Tai III + IV - Der Zentralkanal und seine regulären Phasen

„recovering the lost self“ Saul Goodman

Die Zentralkanalarbeit ist einzigartig in der Körperarbeit und bildet daher das Herzstück von Shin Tai. Diese sehr sanfte aber präzise Methode mit   ihrem ganz eigenen Rhythmus von Tun und Nicht-Tun(wu-wei) löst tiefliegende Stressmuster (Phase I-VI) unterschiedlichster Herkunft auf. Die dabei frei gewordene Energie steht uns wieder in der Gegenwart zu Verfügung und öffnet die Tore zum Hier und Jetzt.

Die tiefgreifende und umfassende Wirkung dieser Techniken erfordern ein hohes Maß an Engagement, innerer Klarheit und differenzierter Wahrnehmungsfähigkeit seitens der BehandlerIn.

  •   Die Verbindung von LG und KG
  •   Wiederherstellung primären Energieflusses
  •   Evaluation und Behandlung der Phasen I - VI
  •   Die Arbeit mit Radiation, challenge und Beinlängendifferenz
  •   Psychologie der Phasen
  •   Vertiefung der 3 Stufen der Resonanz
  •   Resonanzstufen und Phasen - das Koordinatensystem des Zentralkanals
  •   Wahrnehmungsübungen

Shin Tai V + VI - Faszie, Struktur und posturale Ausrichtung


„When the body gets working appropriately, the force of gravity can flow through.  Then, spontaneously, the body heals itself.“ Ida P. Rolf


In diesem Kurs werden wir lernen, den Körper in seiner komplexen Vielfalt als eine einzige zusammenhängende Faszie zu begreifen. Aus dieser Perspektive fügen sich unterschiedliche Zugänge, vom Zentralkanal bis zur viszeralen Arbeit, vom Rocking bis zur Meridianbehandlung, zu einem neuen, großen Ganzen zusammen. Insbesondere werden wir Faszientechniken - auf verschiedensten Ebenen - benutzen, um strukturelle und posturale Korrekturen zu bewirken.

Zur Erleichterung der posturalen Diagnose werden wir ausgehend von neoreichianischen Ansätzen ein System erarbeiten, das fünf grundlegende Haltungsmuster mit einigen Subtypen beschreibt. Das befähigt uns, von der offensichtlich vorherrschenden Körperhaltung Rückschlüsse auf Charakterfixierung, deren Entstehungsgeschichte in der Kindheit, und auf entsprechende energetische und Atemmuster zu ziehen.

  •   Anatomie und Funktion der Faszie
  •   Faszie als propriozeptives Organ - verkörpertes Bewußtsein
  •   Strukturelle Arbeit über Myofaszien
  •   Myofasziale Meridiane
  •   Haltungsdiagnose
  •   Psychologie von Haltungsmustern


Shin Tai VII und VIII - Das Craniosacrale System

„If you want to go deep, be deep.“ Hugh Milne

Im letzten Teil der ShinTai-Reihe kehren wir zum Kern des Informationssystems zurück. Wie schon im zweiten Semester werden wir die Dura Mater behandeln. Außerdem arbeiten wir mit der Zirkulation des Liquor Cerebrospinalis und mit den für das Craniosacrale System wichtigsten knöchernen Strukturen. Wir beschäftigen uns auch mit perinatalen Erfahrungen und Prägungen, die in diesem Kontext oft von Relevanz sind.


Wir werden uns vermehrt der Meditation widmen. Einerseits vertiefen wir damit die bisher erarbeiteten Grundlagen einer therapeutischen Haltung und bauen dieser ein stabiles Fundament. Andererseits soll uns das für die manchmal sehr subtilen Bewegungen des Primären Respiratorischen Mechanismus empfänglicher machen. Nicht zuletzt ist Meditationserfahrung für die meisten von uns notwendig, um innere Techniken zu entwickeln.


-  Einführung in das Craniosacrale System
-  Der Primäre Respiratorische Mechanismus
-  Craniosacrale Basistechniken
-  Innere Techniken
-  Hands-off techniques - Arbeit am Außenkörper
-  Geburtsmatrizen
-  Drei Tantiens - drei Arten der Liebe
-  Die Psychologie der Meditation
-  Verschiedene Meditationsformen
-  Zen in der Kunst des Berührens