1. Identität und Auftrag
Das Shiatsu Zentrum Kärnten ist eine vom ÖDS anerkannte Shiatsu Schule. Sie bildet gemäß den Vorgaben des Bundesgesetzblattes 68/2003 i.d.g.F. und den Richtlinien des Dachverbands, Shiatsu Praktiker/innen aus und weiter.
Es geht uns dabei um die Vermittlung von Wissen, von Techniken und deren Umsetzung, und um einen damit einhergehenden Entwicklungsprozess jedes Einzelnen. Ein wichtiger Grundsatz für uns ist: Lernen soll Spaß machen und die Neugierde auf eine selbständige Vertiefung der Inhalte soll geweckt werden.

2. Werte
Wir vermitteln den Teilnehmerin/innen die ethischen Grundlagen von Shiatsu und leben diese im Team. Wir gehen untereinander und miteinander (Teilnehmer/innen und Team) wertschätzend und respektvoll um. Es ist uns wichtig, flexibel auf die Gruppendynamik und damit auf die Bedürfnisse der Gruppe eingehen zu können. Daher wird die Gruppengröße klein gehalten (maximal 16 Teilnehmer/innen). Durch den geschützten Raum, der sich durch den achtsamen Umgang miteinander öffnet, wird dem/r einzelnen Teilnehmer/in die Möglichkeit geboten, sich individuell zu entfalten. Wir unterstützen dabei, die Qualität des eigenen Wesens zu leben und der eigenen Essenz näherzukommen.

3. Kunden
Unsere Kunden sind in erster Linie Einzelpersonen. Diese wollen sich entweder beruflich verändern oder suchen eine Zusatzqualifikation für ihren bestehenden Beruf. Die Ausbildung ist auch als erster Bildungsweg möglich (Mindestalter 20  Jahre), in seltenen Fällen wird sie als reine „Selbst-Bildung“ absolviert.

4. Allgemeine Unternehmensziele
Das Unternehmensziel des Shiatsu Zentrum Kärnten ist es, eine bzw. die qualitativ hochwertige Shiatsu Schulen in Kärnten zu sein und zu bleiben. Auf dem Weg dahin bietet uns die LQW Zertifizierung eine Möglichkeit unsere Lehr- und Lernqualität kontinuierlich zu steigern.
Zusätzlich ist es uns wichtig den Bekanntheitsgrad von Shiatsu im Allgemeinen und der Schule im Besonderen weiter zu erhöhen.
Wir haben mit drei parallel laufenden Kursen die ange-strebte Größe erreicht. Darüber hinaus wollen wir qualitativ hochwertige Fortbildungen und Vertiefungsseminare anbieten.
Wir wollen auch aus wirtschaftlicher Sicht zufriedene und motivierte Teilnehmer, da unzufriedene Kunden die Ausbildung abbrechen würden. Dadurch wären weniger Teilnehmer in  einem Kurs und damit würden die Einnahmen der Schule bei gleichbleibenden Ausgaben sinken.


5. Fähigkeiten
Das Referenten - Team verfügt neben den vom ÖDS be-scheinigten Kompetenzen im Bereich Shiatsu auch über weitere Fähigkeiten, die einer umfassenden Ausbildung zu Gute kommen. Dies sind z.B. tiefere Studien der TCM und alter Schriften, andere Methoden der Körperarbeit, Bewegungsformen, Energiearbeit etc.
Der Bereich Anatomie, Psychologie und Pathologie wird von einer Ärztin mit komplementärem Hintergrund bzw. einem Physiotherapeuten unterrichtet, um auch in diesem Bereich größtmögliche Kompetenz zu bieten.

6. Leistungen
Das Shiatsu Zentrum Kärnten bildet in einem dreijährigen Kurs Qualified Shiatsu Practitioner aus. Es finden zur Zeit drei Lehrgänge parallel statt. Zusätzlich bietet es spezifi-sche Fortbildungen für Shiatsu Praktiker/innen und allge-meine Weiterbildungen aus dem Bereich Körperarbeit, Energiearbeit, Yoga, Qi Gong, Ernährung etc. für die Ler-nenden und Lehrenden wie auch für Interessierte an. Diese richten sich entweder an Shiatsu Praktiker und Absolventen der Schule oder es sind keine Voraussetzungen erforderlich. 

7. Ressourcen
Als Ressourcen steht uns als Standort das Haus der Ele-mente zur Verfügung. Es beinhaltet einen großen Seminarraum, Raum zum Umkleiden, Küche mit Tisch und Bänken und WC. Eine Dusche steht ebenso zur Verfügung wie das Freigelände mit Garten, Wald und einem Fluss zum Baden (10min Fußweg).
Die für den Unterricht notwendigen Utensilien (Matten, Sitzkissen, Flipchart etc.) können im Raum und in einem Nebenraum gelagert werden. Weiters steht uns ein vom ÖDS anerkanntes Lehrerteam zur Verfügung. Es befinden sich Lehrer/innen in Ausbildung und die Kurse werden begleitet von Assistent/innen.
Die wichtigsten Ressourcen sehen wir in unserer Erfah-rung, unserer Begeisterung sowie in der Bereitschaft uns selbst ständig weiterzuentwickeln. 


Gelungenes Lernen
Lernen erfolgt am SZK durch Vortrag, Gruppenarbeit, praktisches Zeigen und Vorführen und eigenes Tun und Erfahren.
Bei der Zusammenstellung der Einheiten wird auf ein ausgewogenes Verhältnis von Theorie und Praxis geachtet. Theorie macht nur dann Sinn, wenn die Erkenntnisse daraus auch praktisch in der Arbeit umgesetzt werden können. Konkret heißt dies am Beispiel der Shiatsu Ausbildung: Die Grundlagen der TCM und des Shiatsu sollen in die praktische Behandlung direkt einfließen.
Gelungenes Lernen findet dann statt, wenn das vermittelte Wissen individuell integriert wird, und bewusst und unbewusst in die Behandlungen mit einfließt. Lernen hat für uns gelungen stattgefunden, wenn die Teilnehemnden ihre Eigenwahrnehmung schulen und ausbauen konnten. Wir  überprüfen im Seminar das gelungene Lernen indem sich dieDie Teilnehmer/innen behandeln sich untereinander behandeln und sich geben sich gegenseitig jeweils ein Feedback geben.
Dadurch wird die Eigenwahrnehmung des Gebers und die Wahrnehmung des Empfängers verglichen und über diesen Rückkopplungsprozess die Eigenwahrnehmung stetig geschult.
Für uns im Team bedeutet gelungenes Lernen, wenn wir sehen, spüren und fühlen können, dass die Techniken von uns klar vorgetragen und gezeigt wurden, das Wissen und deren Anwendung mit Freude umgesetzt, integriert und angewandt wird. Sowohl im Kurs als auch in der Praxis zuhause.

Die Umsetzung in der Praxis lässt sich mittels Supervisio-nen und der Protokolle über durchgeführte Behandlungen, die während der Ausbildung zu verfassen sind (30 pro Semester/ 180 insgesamt) überprüfen. Im Kurs lässt sich dies mittels Feedback-, Wertschätzungsrunden, Evaluierungen und ähnlicher Methoden wahrnehmen. Wenn die Teilnehmer/innen selbständig aneinander arbeiten, kann der Integ-rationsprozess des vermittelten Stoffes vom Lehrer und Assistenten durch Beobachtung und Korrektur, sowie durch Eigenerfahrung (der Assistent / Lehrer lässt sich selbst behandeln) verfolgt und ggfs. verbessert werden.